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Über Volbeat
Volbeat ist eine Heavy-Metal-/Rockabilly-Band aus der dänischen Hauptstadt Kopenhagen. Ihr Stil wird häufig als Elvismetal bezeichnet, da die Stimme des Sängers Michael Poulsen Ähnlichkeiten mit der von Elvis Presley hat. Bislang veröffentlichte die Band vier Alben und eine DVD. Ihr viertes Album Beyond Hell/Above Heaven ist in Deutschland am 10. September 2010 erschienen.
Der Bandname stammt von dem Album Vol.Beat der Band Dominus, in der Michael Poulsen vor der Bandgründung von Volbeat gespielt hat. Dabei steht Vol für Lautstärke und Beat für den Rhythmus.
Gründerjahre
Die Band wurde im Oktober 2001 gegründet, nachdem Sänger und Gitarrist Michael Poulsen die Death-Metal-Band Dominus verlieβ. Poulsen war der Musik und den Anhängern der Death-Metal-Szene überdrüssig und wollte neue musikalische Wege gehen, die mit seiner alten Band nicht umsetzbar waren. Poulsen begann neue Lieder zu schreiben und suchte sich eine feste Bandbesetzung.
Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben Poulsen noch Anders Kjølholm (Bass), Teddy Vang (Gitarre) und Jon Larsen (Schlagzeug). In dieser Besetzung nahm die Band ihr erstes Demo auf, welches ein Jahr später erschien. Vang verlieβ die Band und wurde durch Franz Gottschalk (aka Hellboss) ersetzt. Mit ihm nahm die Band ihr zweites Demo Beat the Meat auf, welches im August 2003 erschien. Das deutsche Magazin Metal Hammer kürte Beat the Meat zum Demo des Monats. Die Lieder Soulweeper und Danny & Lucy erhielten viel Airplay im schwedischen und französischen Radio. Bis zum Sommer 2005 verkaufte sich das Demo etwa eintausend Mal.
Im Jahre 2004 erreichen Volbeat das Halbfinale des gröβten dänischen Musikwettbewerbs Live Contest. Die Band unterzeichnet einen Vertrag bei New Aeon Media, einem Unterlabel von Karmageddon Media. Das Debütalbum Rebel Monster sollte 2004 erscheinen. Die Veröffentlichtung verzögerte sich jedoch und Volbeat unterschrieben letztendlich bei Rebel Monster Records, einem Unterlabel von Mascot Records. Rebel Monster Records benannte sich nach dem Volbeat-Lied Rebel Monster. In der Zwischenzeit wurde das Lied Poole of Booze für den Soundtrack des dänischen Snowboardfilms Frost verwendet.
The Strength / The Sound / The Songs
Im Juli 2004 fuhr die Band nach Ribe, um unter der Leitung des Produzenten Jacob Hansen ihr Debütalbum The Strength / The Sound / The Songs aufzunehmen. Für das Album wurden fünf Lieder des Beat the Meat-Demos verwendet. Dazu kamen acht Eigenkompositionen sowie eine Coverversion des Dusty Springfield-Hits I Only Wanna Be With You. Nach einem Konzert in Kopenhagen im Dezember 2004 wurde die Band von Vertretern des Fernsehsenders TV 2 angesprochen. TV 2 wollte die Musik von Volbeat für ihre Übertragung der Handball-Weltmeisterschaft verwenden, hielt sich aber später nicht an ihre Versprechen.
The Strength / The Sound / The Songs erschien im September 2005 und wurde vom deutschen Musikmagazin Rock Hard mit der Höchstnote 10 bewertet. In Dänemark verkaufte sich das Album erst schleppend. Erst nach einem umjubelten Auftritt auf dem Roskilde Festival änderte sich die Situation und das Album wurde über 5.000 Mal verkauft. Es erreichte Platz 18 der dänischen Charts. Damit war The Strength / The Sound / The Songs das erste Album einer dänischen Hard Rock/Heavy Metal-Band seit 20 Jahren, das die Top 20 der dänischen Albumcharts erreichte. Volbeat spielten Konzerte mit so unterschiedlichen Bands wie Candlemass, Destruction oder Life of Agony.
Bei den Danish Metal Awards wurde The Strength / The Sound / The Songs als bestes Debütalbum 2005 ausgezeichnet. Ein Jahr später gewann die Band in den Kategorien Liveband des Jahres und Hoffnung des Jahres. Am 22. April 2006 spielte Michael Poulsen ein Konzert in Kopenhagen, bei dem auch einige Studio- und Livemusiker von Elvis Presley auftraten. Im Sommer des Jahres 2006 spielten Volbeat u.a. auf dem Rock Hard Festival oder dem Summer Breeze.
Nach den Aufnahmen zu ihrem zweiten Studioalbum spielte die Band im November 2006 ein zwanzigminütiges Konzert im Rahmen des Fuβballspiels zwischen dem FC Kopenhagen und Brøndby IF. Einen Monat später trennten sich Volbeat von ihrem Gitarristen Franz Hellboss Gottschalk und mussten deswegen verschiedene Konzerte absagen. Als Grund nannte die Band ein respektloses Verhalten Gottschalks gegenüber der Band, der Crew und den anderen Bands vor und nach Konzerten. Er wurde durch Thomas Bredahl ersetzt, der seine alte Band Gob Squad jedoch nicht verlieβ und somit jetzt bei zwei Bands spielt. Gottschalk schloβ sich später der Band Illdisposed an.
Rock the Rebel / Metal the Devil
Am 23. Februar 2007 erschien das zweite Album Rock the Rebel / Metal the Devil in Deutschland - in Dänemark war es bereits am 19. Februar erschienen. Erneut wurde das Album von Jacob Hansen produziert. In der deutschen Ausgabe des Rock Hard-Magazins wurde das Album zusammen mit MK II von Masterplan zum Album des Monats gekürt; wie auch der Vorgänger erhielt es in der Einzelwertung die Höchstnote von 10 Punkten. Der Metal Hammer kürte das Album zum alleinigen Album des Monats. Das Album stieg auf Platz eins der dänischen Albumcharts ein und verkaufte sich im ersten Monat nach der Veröffentlichung in Dänemark über 10.000 Mal.
Im Juni 2007 erhielt die Band in ihrer Heimat eine goldene Schallplatte für 20.000 verkaufte Einheiten des Albums Rock The Rebel/Metal The Devil. Insgesamt drei Monate hielt sich das Album in den Top fünf der dänischen Albumcharts. Am 13.Juli 2007 spielten Volbeat zusammen mit Mnemic im Vorprogramm von Metallica bei deren Konzert in Århus.
Bei den Danish Metal Awards 2007 wurden Volbeat in den Kategorien Metal Album of the Year, Metal Cover of the Year und Metal Production of the Year ausgezeichnet. Rock the Rebel / Metal the Devil wurde im November 2007 in Dänemark mit Platin ausgezeichnet. Es war das erste Album einer dänischen Metalband, das mit Platin ausgezeichnet wurde.
Am 15. Februar 2008 erschien die erste DVD Live: Sold Out!. Eine Woche davor eröffneten Volbeat in Kopenhagen für Megadeth. Im Frühjahr 2008 absolvierte die Band eine weitere Headlinertour durch Europa, bei der die Band von den Schweden Kayser unterstützt wurden. Während des Konzerts in München erhielt die Band vom Metal Hammer für das Album Rock the Rebel / Metal the Devil die Auszeichnung Album des Jahres.
Guitar Gangsters & Cadillac Blood
Am 31. März 2008 begannen Volbeat in den Hansen Studios in Ribe mit den Aufnahmen zu ihrem dritten Studioalbum Guitar Gangsters & Cadillac Blood. Unter den 14 Liedern befinden sich Coverversionen von Hank Williams und Kitty Wells. Das Hauptthema des Albums ist ein Mann, der in der Wüste ermordet in seinem Auto gefunden wird. Er gründet eine Band und fängt an, seinen Mörder zu suchen. Als erste Single wurde das Lied Maybellene i Hofteholder ausgekoppelt. Die Single erreichte Platz fünf der dänischen Singlecharts und wurde zum ersten Top 10-Hit der Band. Guitar Gangsters & Cadillac Blood stieg in Dänemark und Finnland auf Platz eins der Albumcharts ein, erreichte Platz vier in Schweden und Platz 15 in Deutschland. Weniger als einen Monat nach der Veröffentlichung wurde das Album in Dänemark mit einer goldenen Schallplatte ausgezeichnet.
Jahr 2009
Im Jahr 2009 war Volbeat als Vorband bei der Death Magnetic Tour USA von Metallica mit dabei.
Jahr 2010
Im September erschien der neue Longplayer Beyond Hell/Above Heaven und wurde von den Fans begeistert aufgenommen. Das Album führt in zwei Songs (The Mirror and the Ripper & 7 Shots) die Geschichte des vorherigen Albums Guitar Gangsters and Cadillac Blood fort. Der aus dem vorherigen Album bekannte Mann findet seinen Mörder und rächt sich.
Ein weiterer "besonderer" Song ist der schon im voraus bekannt gewesene, da als kostenloser Download freigegebene Song, "A Warrior's Call", der für den dänischen Boxchampion Mikkel Kessler geschrieben wurde.
Des Weiteren namhaft ist der Song "Thanks", in welchem sich Volbeat an die Fans wenden und ihnen in einem Song ihren Dank aussprechen.
Innerhalb des Albums treten mehrere Gäste auf, namhaft: Barney (Napalm Death), Jakob Oelund (Taggy Tones), Anders Pedersen, Rod Sinclair, Mille Petrozza (Kreator) & Michael Denner (Merciful Fate).
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